Verkehr und Mobilität sind eine ideale Verbindung, um einfach und wirkungsvoll mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Wer sich vornimmt, öfter mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen, wird von verschiedenen Einflüssen bestimmt. Dazu gehören persönliche Faktoren wie Gesundheit, körperliche Fitness, der Zweck der Fahrt, verfügbare Verkehrsmittel und die eigene Einstellung. Ebenso wichtig sind äußere Bedingungen, etwa wie attraktiv die Umgebung ist, wie gut die Infrastruktur für aktives Unterwegssein ausgebaut ist oder ob es entlang des Weges Einkaufsmöglichkeiten und starke Steigungen gibt.
Verschiedene Angebote, Aktionen und Projekte tragen dazu bei, gesunde „aktive Mobilität“ im Alltag umzusetzen, z.B.
oder
Hinweis
Die Seite Aktive Mobilität des FGÖ bietet einen Überblick über verfügbare Informationsmaterialien und Projekte zum Thema.
Aktive Mobilität auf dem Weg in die Schule
Aktive Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Aufwachsens. Sie ermöglicht Kindern und Jugendlichen, sich selbstständig fortzubewegen, und unterstützt ihre soziale Teilhabe. Besonders der aktiv zurückgelegte Schulweg spielt dabei eine zentrale Rolle. Viele Schulwege können leicht mit dem Rad oder zu Fuß bewältigt werden. Durch aktive Mobilität am Schulweg wird die gesunde körperliche und psychische Entwicklung von Kindern gefördert. Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule kommen, fühlen sich psychisch besser und können sich besser konzentrieren.
Aktive Mobilität auf dem Weg in die Arbeit
30 Prozent unserer täglichen Wege sind kürzer als 5 km und können einfach und ohne großen Zeitverlust gehend zurückgelegt werden. Eine gute Möglichkeit für Erwachsene, körperlich aktiv zu sein, ist der tägliche Weg in die Arbeit. Viele Menschen machen es sich zur Gewohnheit, bewusst eine Strecke des Arbeitswegs zu Fuß zu gehen. Andere sind für die Fahrt zur Arbeit auf das Fahrrad umgestiegen oder verwenden das Fahrrad in Kombination mit einem öffentlichen Verkehrsmittel.
Wer regelmäßig das Fahrrad benutzt, kann außerdem von folgenden gesundheitlichen Wirkungen profitieren:
- Bei Erwachsenen verbessert sich einerseits die Fitness bzw. die Herz-Kreislauf-Leistung, andererseits sinkt u.a. das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ-2, Bluthochdruck sowie für Darm- und Brustkrebs.
Aktiv mobil mit dem Rad
Auch Radfahren ist eine Form der Mobilität, die Gesundheit fördert. Wer Bewegung liebt, benützt auch Inline-Skates, Scooter, Skateboard und Co. für Alltagswege. Bei längeren Fahrtstrecken können körperliche und motorisierte Mobilität kombiniert werden, z.B. zu Fuß oder mit dem Rad zur Bus- oder Bahnstation und anschließend das letzte Stück zu Fuß oder mit dem Leihrad zum Ziel.
Radfahrer sind im Straßenverkehr zwar auch einem Unfallrisiko ausgesetzt. Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass der gesundheitliche Nutzen für die Bevölkerung das Risiko von Unfällen und Verletzungen überwiegt.